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Das Menüband anpassen

Das Menüband anpassen

Menüband anpassen

Du kannst das Menüband anpassen und dir auch eigene Register zusammenstellen. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Wie du vorgehen musst, erkläre ich dir Schritt für Schritt. Am Ende des Beitrags findest du ein Video in dem ich alles genau zeige.

Grundlagen

Klicke auf das Register „Datei“, „Optionen“, „Menüband anpassen“. Links findest du die Befehle. Ausgewählt ist „Häufig verwendete Befehle“. Du kannst dort ganz verschiedene Anzeigen auswählen. Interessant ist der Bereich „Nicht im Menüband enthaltene Befehle. Rechts findest du die Registerkarten. Einfach Symbole hinzufügen kannst du nicht. Du kannst neue Gruppen zu bestehenden Registern hinzufügen oder eigene Register erstellen.

Eigene Gruppe erstellen

Damit kannst du eigene Symbole in einem bestehenden Register unterbringen. Als Beispiel: Auf dem Register Verweise (Word) ist noch Platz. Jedenfalls, falls dein Bildschirm nicht zu winzig ist. Du erstellst eine Gruppe, vergibst einen Namen und fügst die gewünschten Symbole ein. Über den Nutzen kann man streiten. Auf einem eigenen Register ist das nützlicher …

Eigenes Register erstellen

Das ist der wichtigste Punkt. In einem eigenen Register kannst du alle oft benötigten Symbole unterbringen. Vergebe einen passenden Namen und erstelle dort Gruppen. So kannst du zusammengehörende Symbole sortieren. Das hilft die Übersicht zu behalten. Mit gedrückter Maustaste kannst du das Register an eine beliebige Stelle im Menüband ziehen.

Du kannst deine Anpassungen exportieren und importieren. So brauchst du dir die Arbeit nur einmal machen. Ein Backup hast du auch gleich.

 

Zusatztipp: Formulare erstellen ist ohne Anpassung des Menübandes nicht möglich. Der Bereich für Makros fehlt auch. Im rechten Teil (Registerkarten) findest du den Punkt „Entwicklertools“. Mache dort das Häkchen und sie werden dauerhaft eingeblendet. Je nach Programm findest du dort noch weitere und nützliche Möglichkeiten.

Mit Namen rechnen in Excel

Mit Namen rechnen in Excel

Excel: Mit Namen rechnen und arbeiten

Wie oft vergisst du bei absoluten Bezügen die Dollarzeichen? Ich kann das jedenfalls gut.  Meist sind die Hilfszellen auf dem jeweiligen Blatt mit der passenden Tabelle zu finden. Du brauchst die Hilfszellen natürlich nicht auf dem jeweiligen Blatt einzugeben. Sind sie auf einem Extrablatt, ist es mit Namen nicht mehr nötig immer hin und her zu hüpfen. Namen ersetzen dir absolute Bezüge. Du kannst ganz einfach mit diesen Namen rechnen.

Du kannst für einzelne Zellen oder Bereiche Namen vergeben. Dadurch brauchst du in einer Formel nicht immer die Zelle oder den Bereich markieren.

Am Ende des Beitrags findest du ein Video in dem ich dir das Vorgehen genau zeige.

Wie vergebe ich Namen?

Namen vergibst du, indem du zuerst den gewünschten Bereich markierst. Das kann, je nach Bedarf, eine Zelle oder ein ganzer Bereich sein. Anschließend klickst du in das Namenfeld, schreibst einen passenden Namen und drückst Enter. Das Namenfeld findest du rechts oben. Dort wird dir normalerweise die Zelle angezeigt, die gerade ausgewählt ist.

Jetzt hast du einen Namen vergeben und zu was ist das jetzt gut?

Du erstellst deine Formel wie immer, jedoch markierst du den Bereich oder die Zelle nicht, sondern verwendest den Namen. Excel schlägt ihn in der Liste ebenso vor, wie du es von Funktionen kennst.

Die Namen funktionieren auf allen Tabellenblättern der aktuellen Datei. Bei vielen Hilfszellen kannst du auch ein eigenes Blatt dafür verwenden. Es ist dann viel übersichtlicher, denn du hast nur deine Tabelle(n) auf dem Arbeitsblatt.

Namen bearbeiten, löschen und ändern

Alles klappt wunderbar, bis du Bereiche ändern möchtest oder den Namen löschen möchtest.

Klicke auf dem Register „Formeln“, Gruppe „DefinierteNamen“, auf „Namens-Manager“.

Jetzt kannst du Bezüge anpassen, löschen oder neu erstellen.

Achtung: Wenn du einen Namen löschst, dann funktionieren deine Formeln nicht mehr, denn sie enthalten nach wie vor den Namen. Da es ihn nicht mehr gibt, erscheint die Meldung #NAME?

Gibst du den Namen in das Namenfeld ein und drückst Enter, springt Excel automatisch an die richtige Stelle. Dadurch brauchst du nicht zu suchen, wenn du einen Wert ändern möchtest. Wert ändern? Dann ändert sich doch überall in der Tabelle der Wert? Ja, das stimmt. Änderst du eine Hilfszelle, hast du den gleichen Effekt.

Tabellen werden doch meist immer wieder verwendet und du hast sie hoffentlich als Vorlagen gespeichert. Du änderst den Wert in der Vorlage. Falls du Tabellen immer als Kopie verwendest, änderst du den Wert im Original. In diesem Fall möchte ich dir den Umstieg auf Vorlagen empfehlen. Sie haben den Vorteil, dass du sie nicht aus Versehen ändern kannst.

Powerpoint Diagramme und Tabellen

Powerpoint Diagramme und Tabellen

PowerPoint: Diagramme, Tabellen und Excel

Diagramme und Tabellen unter PowerPoint sind ein ewiges Thema. Kommen dann noch Daten aus Excel dazu, hört für viele Nutzer der Spaß endgültig auf. Nach der Lektüre dieses Beitrags wirst du damit keine Probleme mehr haben. Versprochen.

Am Ende des Posts findest du ein Video zu diesem Beitrag. Mein Tipp: Erst das Video anschauen, dann umsetzen und im Text nachschauen was nicht „hängen geblieben“ ist.

Diagramm direkt in PowerPoint erstellen

Auf dem Register „Einfügen“, Gruppe „Illustrationen“ klickst du auf „Diagramm“. Wähle den passenden Typ aus. Nun öffnet sich Excel und du kannst deine Daten eingeben. Die blaue Umrandung passt du nach der Eingabe deiner Daten an die Größe der Tabelle an.

Lösche vor der Eingabe deiner Daten nicht alle Platzhalter. Der blaue Rand verschwindet sonst und mit ihm dein Diagramm. Überschreibe einfach die vorhandenen Daten oder lasse in mindestens einer Zelle einen Eintrag stehen.

Diagramm aus Excel importieren

Du hast ein Diagramm in Excel erstellt und möchtest es in PPT verwenden:

Öffne die Datei, die das Diagramm enthält. Markiere es und wechsle zu PPT. Klicke mit der rechten Maustaste in die Folie, in die du das Diagramm einfügen möchtest. Du erhältst verschiedene Einfügeoptionen.

  • Damit wird die Tabelle in PPT eingebettet. Es besteht keine Verbindung zur Originaltabelle.
  • Daten verknüpfen. Die Verbindung zur Originaltabelle bleibt bestehen.
  • Wirst du sicher nichts mehr ändern, bietet sich diese Variante an. Die Präsentation bleibt schön klein und du musst nicht auf Verknüpfungen achten.

Diagramm mit Daten aus Excel erstellen

Öffne die Datei mit der benötigten Tabelle in Excel, markiere sie und kopiere die Daten. Wechsle dann zu PPT und  erstelle dein Diagramm. Füge die kopierten Daten in die Tabelle ein. Die blaue Umrandung passt du wieder an die Größe der Tabelle an. Fertig

Daten aus Excel in eine PowerPoint Tabelle einfügen

Öffne die Datei mit der Tabelle in Excel, markiere sie und kopiere die Daten. Wechsle dann zu PPT, erstelle deine Tabelle und füge die Daten ein.

Die Tabelle muss nicht die passende Anzahl an Zeilen und Spalten haben. Sobald du die Daten einfügst, passt sich die Größe deiner Tabelle automatisch an. Mit einer Einschränkung: Ist sie zu groß, bleiben die überflüssigen Zeilen und Spalten erhalten. Mache sie darum lieber kleiner als zu groß.

Schritt für Schritt zeige ich es dir in diesem Video.

 

Festplatte aufräumen

Festplatte aufräumen

Windows aufräumen – Festplatte aufräumen

Dein System aufzuräumen ist gar nicht schwierig. Falls es das erste Mal ist, dass du das tust, wird es einige Zeit dauern. Nein, du musst nicht viel tun, sondern nur den Rechner arbeiten lassen. 🙂 Also mache es bitte nicht, wenn du den Rechner dringend brauchst. Was passieren wird ist, dass du einiges an Platz frei bekommst und dein Rechner auch flotter wird.
Unter dem Text findest du auch ein Video, in dem ich dir alles zeige.

Starte den Windows Explorer und klicke auf „Computer“. Im rechten Teil siehst du dann dein/e Laufwerk/e. Klicke mit der rechten Maustaste auf Laufwerk C: und dann auf „Eigenschaften“.
Im obersten Feld kannst du deinen Datenträger mit einem Namen versehen. Darunter siehst du den freien und belegten Platz. Dort findest du auch den Punkt „Bereinigen“. Jetzt wird es interessant:

Bereinigen

Wenn du „Bereinigen“ anklickst, kann es etwas dauern. Windows durchsucht jetzt deine Festplatte nach Daten, die du löschen kannst. Du erhältst dann eine Liste mit den zu löschenden Dateien. Einige Punkte sind angehakt und einige nicht. Klicke einfach auf die einzelnen Einträge und du erhältst eine Erklärung, was die einzelnen Punkte bedeuten. Was du auswählst, entscheidest du selbst. Es wird sich vermutlich einiges angesammelt haben. Hake dort an, was du möchtest und dann geht es weiter

Systemdateien bereinigen

Diesen Punkt rufst du anschließend auf. Auch dort kannst du frei wählen, was du löschen lässt. Vermutlich findest du dort einen ziemlich dicken Brocken namens „Windows.old“. Das ist eine Sicherung vom letzten Upgrade. Sollte dein Rechner sauber laufen, kannst du diese Datei gefahrlos löschen lassen. Falls du bei etwas unsicher bist, dann lasse die Daten oder google einfach danach. Klicke nach der Bereinigung einfach auf OK.

Du müsstest anschließend eine ganze Menge mehr Platz auf deinem Laufwerk haben. Damit bist du noch nicht ganz fertig. Die Pflege und Gesundheitsprüfung steht noch an.

Laufwerk prüfen und aufräumen

Du klickst jetzt auf das Register „Tools“. Es ist gleich neben dem Register „Allgemein“, auf dem du gerade bist. Dort findest du „Jetzt prüfen“ und „Jetzt defragmentieren“. Was bedeutet das?

Jetzt prüfen

Deine Festplatte wird auf Fehler untersucht und diese werden, soweit möglich, korrigiert. Windows macht das auch im Hintergrund, hin und wieder sollte das auch manuell gemacht werden. Auch hier kann es eine ganze Weile dauern. Windows wird das evtl. erst beim nächsten Start machen. Also, bitte auch hier Zeit einplanen.

Jetzt defragmentieren

Solltest du einen modernen Rechner mit SSD haben, fällt dieser Punkt für dich weg. Dort werden die Daten anders verwaltet und du würdest eher Schaden als Nutzen davon haben. Deshalb gilt: Eine SSD NIE defragmentieren.
Bei einer „normalen“ Festplatte werden Datenfragmente, die im Laufe der Zeit entstehen, wieder zusammen geführt. Dadurch spart der Schreib- Lesekopf Zeit. Je nach Zustand deiner Festplatte kannst du wieder Kaffee trinken gehen.

Wenn du das alles durchgeführt hast, dürfte dein Rechner einiges an zusätzlichem Platz auf der Platte haben und wohl auch zügiger laufen. Nein, das musst du nicht oft machen. So hin und wieder mal ein Check reicht. Ich mache das, wenn ich mal daran denke. Es dauert später auch nicht mehr so lange, wie beim ersten Mal. Das ist so, als ob du eine Wohnung in Ordnung hältst oder nach Jahren das erste Mal einen Großputz machst. 😉

In meinem Video stelle ich ab Minute 11:14 kurz den Ccleaner vor. Er kann noch etwas mehr bereinigen. Die kostenlose Version reicht absolut aus. Ob er etwas für dich ist, das musst du entscheiden.

Über deine Erfahrungen, Fragen oder Anmerkungen freue ich mich. Hinterlasse gerne einen Kommentar.

Arbeitsblätter kopieren

Arbeitsblätter kopieren

Excel Arbeitsmappe lässt sich nicht speichern oder wie bekomme ich Arbeitsblätter von einer Datei in die andere?

Kannst du dir vorstellen, dass es der Horror ist, wenn sich die Datei plötzlich nicht mehr speichern lässt? Oder, noch schlimmer, hast du das schon einmal erlebt? Dann heißt es ganz vorsichtig zu sein. Protokoll angeschaut, die Datei versucht unter einem anderen Namen zu speichern usw.

Mir ist das kürzlich passiert. Bei einem Teilnehmer in einer Prüfung! Was tun? Die Daten dürfen nicht verloren gehen, schon gar nicht in einer Prüfung.

Tja, dann saß ich da mit dieser Datei. Was tun? Ich habe erst einmal ein Tabellenblatt in eine neue Datei kopiert und gespeichert. Dann das nächste Blatt. Bis das Speichern plötzlich nicht mehr ging. Ein ganz einfaches Kreisdiagramm, aus einer zweispaltigen Tabelle, war auf diesem Blatt erstellt worden. Also hatte ich das Problem gefunden. Oder auch nicht. Was passiert ist, weiß ich bis heute nicht.

Jedenfalls habe ich wieder, Blatt für Blatt, ohne das Diagramm, in eine weitere Arbeitsmappe kopiert. Immer nach jedem neuen Blatt gespeichert und es hat funktioniert. Nur das Blatt mit dem Diagramm fehlte. Erst mal egal. Die Daten waren gerettet.

Falls dir Excel auch mal meldet, dass eine Datei nicht gespeichert werden kann, dann kopiere ein Blatt nach dem anderen in eine neue Datei. Wenn dann Excel beim Speichern streikt, hast du den Fehler gefunden. Immerhin kannst du dann, in einer neuen Datei, den Rest retten.

Da es eine Prüfung war, habe ich von dem Blatt mit dem Diagramm einen Screenshot gemacht.

Wie kopierst du jetzt aber die Blätter in eine neue Datei?

Hier als Text:

Du klickst mit der rechten Maustaste auf das entsprechende Register und wählst „Verschieben oder kopieren …“ Möchtest du kopieren, dann setzt du das entsprechende Häkchen.
Das ausgewählte Blatt kannst du entweder in eine neue Arbeitsmappe kopieren, oder in eine bestehende. Die bestehende Datei musst du dann vorher geöffnet haben. Ich empfehle dir, sofort zu speichern, damit nichts verloren geht.
So kannst du beschädigte Dateien noch retten, oder auch ganz neue Projekte erstellen.

Hier als Video:

Fazit: Nicht aufgeben, sondern retten, was zu retten ist.

Windows wiederherstellen

Windows wiederherstellen

Windows wiederherstellen am Beispiel von Windows 10

Wiederherstellungspunkt erstellen

Der Rechner hat Schluckauf nach der Installation eines Programms, Updates oder Treibers? Was mache ich denn jetzt? In diesem Fall hilft ein Wiederherstellungspunkt. So lange der Rechner noch startet, ist alles halb so schlimm. 😃

Mir ist das auch schon passiert. Der Rechner des Dozenten spielte verrückt. Ja, so ein Rechner ist meist etwas anders konfiguriert und hängt auch noch am Beamer. Und das ausgerechnet in einem Schulungsraum, der abends natürlich noch belegt war. Eine Neuinstallation kam auf keinen Fall in Frage, denn die Zeit hätte nie gereicht. Schließlich war es schon Nachmittag. Mir hat die Wiederherstellung damals einen leichten Nervenzusammenbruch erspart …

Normalerweise legt Windows bei Änderungen einen Wiederherstellungspunkt automatisch an und ist dabei auch zuverlässig. Vorsichtshalber kannst du das auch manuell machen, wenn du Änderungen vorhast.

Wie geht das?

Gebe im Suchfeld der Taskleiste (das ist die Leiste ganz unten am Bildschirm) das Wort „Wiederherstellungspunkt“ ein und klicke auf „Wiederherstellungspunkt erstellen“. Markiere das Laufwerk, für das du einen Wiederherstellungspunkt erstellen möchtest. Normalerweise ist das Laufwerk C:\, denn dort werden die Programme und Treiber installiert.

Klicke auf „Erstellen“, gebe im folgenden Fenster dem Wiederherstellungspunkt einen Namen der dir etwas sagt und klicke auf „Erstellen“.

Probiere das am besten aus, damit es bei Bedarf sitzt. Du kannst dabei nichts „kaputt“ machen und den Versuch jederzeit wieder löschen. Oder lasse ihn einfach im Eintrag stehen, es schadet ja nicht.

Den Computer wiederherstellen

Der Ernstfall tritt ein, den du nie erleben wolltest. Vielleicht hast du gar nichts bewusst geändert und trotzdem stimmt etwas nicht.

Die Lösung

Gaaanz ruhig bleiben, im Suchfeld der Taskleiste das Wort „Wiederherstellung“ eingeben und in den Ergebnissen auf „Wiederherstellung“ klicken. Im Dialogfenster „Wiederherstellung“, das jetzt erscheint,  auf „Systemwiederherstellung öffnen“ klicken. Wähle dann, falls du einen Punkt erstellt hast, deinen Wiederherstellungspunkt aus.

Du hast keinen erstellt, weil es eigentlich gar keinen Grund gab? Oder du hast es vergessen? Das macht meist nichts aus, da Windows das bei Änderungen selbst macht. Vor jedem Update wird z. B.  so ein Punkt erstellt.

Er funktioniert genauso wie dein eigener. Das Datum und die Uhrzeit stehen immer dabei. Gehe nicht zu weit zurück, denn alle später erstellten Punkte werden dann gelöscht. Ebenso die in der Zwischenzeit installierten Programme.  Also probiere den jüngsten aus. Du kannst schließlich jederzeit deinen Rechner weiter in die Vergangenheit schicken. 😉  Anschließend muss noch gebootet werden und Rechner läuft, als wäre nie etwas gewesen.

Was ist mit den von mir gespeicherten Dateien?

Deine eigenen Dateien werden dabei nicht verändert, das ist doch eine sehr gute Nachricht, oder? Programme kannst du jederzeit neu installieren, deine Daten sind viel wichtiger. Dabei gleich noch ein ganz wichtiger Tipp: Sichere deine Daten regelmäßig auf ein externes Medium. Egal ob Platte, Cloud oder Stick. Die Bilder vom letzten Geburtstag oder der Schriftwechsel mit einer Behörde sind unendlich wichtig. Vielleicht machst du jetzt gleich ein Backup …

Was ist mit Windows 7? 👀

Unter Windows 7 funktioniert dieser Tipp natürlich auch. Falls du es noch nutzt, ist es an der Zeit sich Gedanken über einen Umstieg zu machen. Der Support läuft bald aus, deshalb plane das in Ruhe.

Wie merke ich mir (Fach)Begriffe?

Wie merke ich mir (Fach)Begriffe?

Das kennt sicher jeder von uns, dass wir tot erklärt werden oder uns fragen, warum die Anderen nicht kapieren was wir sagen. Egal ob ihr erklärt, oder erklärt bekommt, benutzt Bilder um abstrakte Dinge verständlich zu machen. Ein kleines Beispiel dazu:

1. ROM, 2. HD, 3. RAM. Alles klar? Ne? Klar…

1. Read Only (Memory) =

Nur lesen. Gut und nun? Kennt doch jeder als CDs & Co. ROM gibt es auch im PC. Vergleicht es einfach mit einem Buch. Egal, was dieses Buch enthält, es lässt sich nicht mehr ändern, wenn es geschrieben ist. Der Inhalt ist endgültig. Das ist für jeden von uns verständlich, selbst wenn ihr es einem Kind erklärt.

2. Hard Disk (Festplatte) =

Lesen und schreiben. Trotzdem sehr abstrakt. Vergleicht die HD einfach mit einem Schrank. Alles, was ich brauche, ist in diesem Schrank. Für die Arbeit nehme ich Schüsseln, Schneidbrett, Messer usw. aus dem Schrank. So ist es, wenn ich ein Programm oder eine Datei öffne. Nach der Arbeit kommt alles (natürlich gespült) wieder in den Schrank. Aber wo ist alles während der Arbeit?

3. RAM (Arbeitsspeicher) =

Arbeitsplatte. Dort kann ich viel schneller arbeiten und je größer die Arbeitsplatte ist, desto mehr kann dort gemacht werden, ohne hin und her zu räumen. Es ist schon ein Unterschied, ob ich für eine Person oder für mehre Personen etwas mache. Ist die Arbeitsplatte zu klein, muss immer hin und her geräumt werden. Pizza Bringdienst ist mal außen vor, gell … Also ist mehr oder weniger Arbeitsspeicher nicht unbedingt egal. Je weniger davon da ist, desto mehr wird auf die Festplatte ausgelagert und muss von dort, bei Bedarf, wieder eingelesen werden. Das kostet Zeit und uns natürlich Nerven, weil „die Kiste“ so lahm ist. Natürlich spielen auch andere Faktoren im PC eine Rolle…

Dieses in Bildern denken oder erklären geht natürlich auch mit anderen Dingen. Ein TN sagte mir einmal, er könne sich den Namen Ringwald nicht merken. Dabei war es eine für ihn wichtige Person. Das Problem hat er mit einem Bild gelöst. Habt ihr eine Idee?

Bei ihm war es ein Wald mit einem Ring darum.

Mathe ist BÄ! Und was ist mit Excel?

Mathe ist BÄ! Und was ist mit Excel?

Viele sind sicher ganz bei der ersten Aussage. Wenn wir ehrlich sind, dann verdirbt einem auch oft ein ungeeigneter Lehrer den Spaß an einem Fach. Weder Mathe noch Excel sind das von Haus aus.

Wenn ich in einer Schulung Richtung Excel komme, dann habe ich oft mit den gleichen Vor- oder Urteilen zu tun. Nein, Excel kennt man zwar nicht oder kaum, ABER jemand der jemand kennt, der jemand kennt… usw. hat gesagt… Außerdem ist Mathe/Zahlen gar nicht meins und Wenn-Abfragen (was immer das ist) versteht eh keiner!

Da stehe ich dann, ich armes Mädchen oder Bübchen und mir graust es als Teilnehmer. 😢 Oder doch nicht?  Oder warum eigentlich? 😏 Ich muss immer lachen in dieser Situation. Das verwirrt dann meine „armen“ Teilnehmer wieder. Logisch. Mache ich mich etwa über sie lustig? Nein, sicher nicht. Ich tröste dann immer, dass man mit Excel wunderbare Diagramme machen, Listen erstellen kann und wir doch erst einmal schauen sollten, was denn möglich ist.

Ist Excel wirklich so schlimm?

Schritt für Schritt lernen sie dann dieses „fürchterliche“ Programm kennen und verstehen wie es eigentlich die Faulheit fördert. Halt, das darf ich nicht mehr sagen, das hat ein Teilnehmer verboten. Seither heißt es: Wie es effektives Arbeiten fördert.

Klar, Punkt vor Strich gilt nicht nur unter Excel in einer Formel, Dezimalzahl und wie es in Prozent aussieht/verwandelt wird und Dreisatz gehören dazu. Da ist oft etwas Nachhilfe nötig. Eigentlich ganz klar, wenn man damit seit der Schule nichts mehr zu tun hatte.

Wenn die Grundlagen verstanden sind und meine Drohung „wenn ich mit euch fertig bin, dann habt ihr das kapiert“, zur Wahrheit wird, ja, dann macht Mathe mit Excel plötzlich Freude. Um ein Diagramm zu formatieren darf es, zur Übung, gerne in einen bunten Papagei verwandelt werden.  Nicht unbedingt für die Praxis geeignet, dafür sitzt die Formatierung. Warum Kreisdiagramme nicht unbedingt funktionieren und welches Diagramm zu welchen Daten passt, das sind dann nebenher noch interessante Erfahrungen.
Und WENN-Abfragen? Sind gar nicht schlimm, sondern können richtig Spaß machen. Besonders wenn man sie dann im Serienbrief unter Word wieder trifft.

Fazit

Warum ich dir das erzähle? Weil es meist, wenn ich zusätzliche Stunden bekomme oder wir noch etwas Zeit haben, bei meiner Frage „was sollen wir jetzt machen?“ meist, bzw. fast immer heißt: „Excel“. Irgendetwas machen meine Teilnehmer und ich wohl falsch. Falls du Excel gar nicht magst, ist vermutlich etwas schief gelaufen. Jedenfalls meist. Ich habe auch Teilnehmer, die können mit Zahlen einfach nichts anfangen. Ebenso geht es  z. B. bei Word oder Powerpoint. Und mir mit Handarbeit. 😉

Und das lässt sich eigentlich auch auf das ganze Leben übertragen: Nicht weil jemand irgendwas behauptet, oft ohne Ahnung davon zu haben, ist es so. Erst mal selber schauen. Ich brauche gerade einige Videos für den Einstieg in Excel. Sobald da was steht, werde ich euch daran teilhaben lassen. Dann könnt ihr euch evtl. doch mit Mathe (bä) und Excel (auch bä, hat jemand gesagt) anfreunden.

Was ist eigentlich ein MOOC?

Was ist eigentlich ein MOOC?

Nein, nicht der Ton den eine Kuh von sich gibt. Ein MOOC ist ein „Massive Open Online Course“. Alles klar? Nein? Macht nichts. Ich erkläre es dir.

Erklärung was ein MOOC

Ein MOOC ist ganz einfach eine (meist) kostenlose Weiterbildung. Dadurch hat jeder die Möglichkeit sich weiter zu bilden, ohne dass es an den finanziellen Möglichkeiten scheitert. Man findet allerdings keine Kurse zur “Erziehung von Katzen” oder “wie stricke ich Socken”. MOOCs sind oft auf wirklich hohem (Hochschule) Niveau. Es wird auch an Einsteiger gedacht, keine Angst. Der Level steht normalerweise dabei. Es sind oft tausende von Teilnehmern dabei. Doch, wirklich tausende Teilnehmer. Alles was man für die Teilnahme braucht ist ein Browser, Internet und den Willen zu lernen. Und schon kann es losgehen…

Wie ist ein MOOC aufgebaut?

Die Lehrgänge bestehen meist aus Videos, Tests, oft Hausaufgaben, Forum, Lesematerial, manchmal (freiwilligen) Lerngruppen und oft abschließender Prüfung. Das Prüfungszertifikat ist nicht immer kostenlos. Es geht auch ohne Prüfung, dann gibt es, je nach Voraussetzung, oft eine Teilnahmebestätigung. Die Länge der Kurse variiert je nach Thema. Die Themen werden meist von Woche zu Woche frei geschaltet und müssen in einem bestimmten Zeitraum bearbeitet werden.

Eines ist sicher: Wer mitgemacht hat, geht anschließend weniger dumm ins Bett. 🙂

Ein weiterer Vorteil

Nach Ende des Kurses stehen die Materialien normalerweise weiterhin zu Verfügung. Jeder kann diese Kurse im Selbststudium und in seinem eigenen Tempo bearbeiten. Noch einmal nachlesen, wiederholen oder auffrischen ist ohne Probleme möglich. Hier wird wirklich viel fundiertes Wissen zur Verfügung gestellt und das, fast immer, auch noch kostenlos.

Quellen für MOOCs

Als Beispiel für den Bereich Informatik sei hier das Hasso-Plattner-Institut (https://open.hpi.de/) genannt. Dort habe ich auch schon öfter mitgemacht. Und hier gibt es auch andere Themen: https://www.opencourseworld.de/pages/catalogsearch.jsf;ilp_JSESSIONID=1FCB61A5A2FDF79F0B7FBEC0F5E5BA9B?catalogId=1700 Es gibt natürlich noch viel mehr Adressen, aber es reicht für einen kleinen Überblick. Schaut einfach mal dort vorbei.

Da ich in meinem Blog keine Spezialisten (für die gibt es genug Blogs) anspreche, sondern Menschen die einen Einblick möchten, kommt hier mein wichtigster Tipp: Bei weiterführendem Interesse wendet euch einfach an eine Suchmaschine eures Vertrauens.

Weiterbildung mit Selbstbewusstsein oder “Seit der Schule habe ich nichts mehr gelernt…”

Weiterbildung mit Selbstbewusstsein oder “Seit der Schule habe ich nichts mehr gelernt…”

“Seit der Schule habe ich nichts mehr gelernt…”

Das sagte tatsächlich ein  Teilnehmer zu mir. Ich bin schon über  … Jahre (setze ein beliebiges Alter ein) und dann kam obige Aussage. Da hatte jemand richtig Angst, dass er jetzt völlig überfordert würde. Traurig? Ja, das stimmt. Leider gibt es das öfter. Bist du auch so? Dann lese mal weiter.

Ich, dachte so für mich: „Ups? Da hat tatsächlich jemand in der Schule was gelernt. Sehr schön.“ Es kommt noch schlimmer: Der Teilnehmer hat den Führerschein, einen Beruf erlernt, kennt sich einigermaßen mit dem Rechner aus, und zu allem Überfluss hat er noch ein Handy vor sich liegen. Aber angeblich seit der Schule nichts mehr gelernt!

Die Reaktion als ich das aufgezählt habe, mit dem Hinweis, dass ich nicht weiß was sonst noch “nicht” gelernt wurde, war richtige Verlegenheit.

Die Reaktion

„Ja, schon, ABER jetzt ist es eine Schulung und ich bin nicht sicher, ob ich da mitkomme.“ Ihm war bewusst, dass jetzt etwas Neues kommt. Also ich finde so etwas schlimm, du auch? Merke dir bitte eines: In einer Schulung ist der Teilnehmer immer der Kunde und möchte etwas lernen. Der Trainer ist für den Kunden da, für dich. Nicht umgekehrt! Sollte das ein Trainer anders sehen, hat er den falschen Beruf! Egal ob in einem Webinar, Lerngruppe (online oder offline) oder in einer Präsenzschulung. Eines kann dir aber niemand abnehmen: Lernen (wollen) musst du selber.

Vorteil einer Schulung

Ich kann jetzt nur von mir, und wofür ich da bin, reden: Eine Schulung bedeutet doch, dass du es mit der Lernerei einfacher hast. Du musst dir nicht alles selbst zusammensuchen. Du kannst dich mit anderen Teilnehmer austauschen, den Trainer fragen und jeden Fehler, den du machen kannst, mache ihn in der Schulung. Es ist doch jemand da, der dich wieder aus dem Loch herausfischen kann und es dir (hoffentlich) erklärt, wie du da rein geraten bist.
Auch bei einem Online-Kurs sollte ein Ansprechpartner verfügbar sein. Das mag etwas mehr kosten, ist für dich sicher trotzdem günstiger, als wenn du stundenlang mit einem Fehler kämpfst …

Fazit:

Ich habe dann beim nächsten noch mal abgefragt, ob etwas an Wissen aus dem letzten Termin noch da war. Es ging wieder ziemlich schief für den Teilnehmer: Es war fast alles noch da. Natürlich merkt man sich nicht alles immer sofort, das geht nicht. Manches muss wiederholt werden. Trotzdem sollte der Fokus bei dir auf folgendem liegen: “Jea, ich habe das verstanden, ich kann jetzt mehr. Ich bin gut!” Sei stolz auf dich auch wenn alles gleich perfekt ist. Du weist jedenfalls mehr als vorher.

Was ich dir sagen möchte, ist nur eines: Niemand kann nichts mehr lernen, außer er ist irgendwie wirklich krank. Trau dich, mach etwas. Egal was. Die Lernerei ist erst vorbei wenn die letzte Minute kommt. Vielleicht lernt man dort auch das Meiste …

Schreibe mir doch bitte in die Kommentare, wie du das siehst oder wie deine Erfahrungen sind.

P. S. In einer meiner Gruppen habe ich jetzt einen Excel und einen PowerPoint Freak. Auch das kann ein Ergebnis sein.

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