Kategorie: Blog

Windows wiederherstellen

Windows wiederherstellen

Windows wiederherstellen am Beispiel von Windows 10

Wiederherstellungspunkt erstellen

Der Rechner hat Schluckauf nach der Installation eines Programms, Updates oder Treibers? Was mache ich denn jetzt? In diesem Fall hilft ein Wiederherstellungspunkt. So lange der Rechner noch startet, ist alles halb so schlimm. 😃

Mir ist das auch schon passiert. Der Rechner des Dozenten spielte verrückt. Ja, so ein Rechner ist meist etwas anders konfiguriert und hängt auch noch am Beamer. Und das ausgerechnet in einem Schulungsraum, der abends natürlich noch belegt war. Eine Neuinstallation kam auf keinen Fall in Frage, denn die Zeit hätte nie gereicht. Schließlich war es schon Nachmittag. Mir hat die Wiederherstellung damals einen leichten Nervenzusammenbruch erspart …

Normalerweise legt Windows bei Änderungen einen Wiederherstellungspunkt automatisch an und ist dabei auch zuverlässig. Vorsichtshalber kannst du das auch manuell machen, wenn du Änderungen vorhast.

Wie geht das?

Gebe im Suchfeld der Taskleiste (das ist die Leiste ganz unten am Bildschirm) das Wort „Wiederherstellungspunkt“ ein und klicke auf „Wiederherstellungspunkt erstellen“. Markiere das Laufwerk, für das du einen Wiederherstellungspunkt erstellen möchtest. Normalerweise ist das Laufwerk C:\, denn dort werden die Programme und Treiber installiert.

Klicke auf „Erstellen“, gebe im folgenden Fenster dem Wiederherstellungspunkt einen Namen der dir etwas sagt und klicke auf „Erstellen“.

Probiere das am besten aus, damit es bei Bedarf sitzt. Du kannst dabei nichts „kaputt“ machen und den Versuch jederzeit wieder löschen. Oder lasse ihn einfach im Eintrag stehen, es schadet ja nicht.

Den Computer wiederherstellen

Der Ernstfall tritt ein, den du nie erleben wolltest. Vielleicht hast du gar nichts bewusst geändert und trotzdem stimmt etwas nicht.

Die Lösung

Gaaanz ruhig bleiben, im Suchfeld der Taskleiste das Wort „Wiederherstellung“ eingeben und in den Ergebnissen auf „Wiederherstellung“ klicken. Im Dialogfenster „Wiederherstellung“, das jetzt erscheint,  auf „Systemwiederherstellung öffnen“ klicken. Wähle dann, falls du einen Punkt erstellt hast, deinen Wiederherstellungspunkt aus.

Du hast keinen erstellt, weil es eigentlich gar keinen Grund gab? Oder du hast es vergessen? Das macht meist nichts aus, da Windows das bei Änderungen selbst macht. Vor jedem Update wird z. B.  so ein Punkt erstellt.

Er funktioniert genauso wie dein eigener. Das Datum und die Uhrzeit stehen immer dabei. Gehe nicht zu weit zurück, denn alle später erstellten Punkte werden dann gelöscht. Ebenso die in der Zwischenzeit installierten Programme.  Also probiere den jüngsten aus. Du kannst schließlich jederzeit deinen Rechner weiter in die Vergangenheit schicken. 😉  Anschließend muss noch gebootet werden und Rechner läuft, als wäre nie etwas gewesen.

Was ist mit den von mir gespeicherten Dateien?

Deine eigenen Dateien werden dabei nicht verändert, das ist doch eine sehr gute Nachricht, oder? Programme kannst du jederzeit neu installieren, deine Daten sind viel wichtiger. Dabei gleich noch ein ganz wichtiger Tipp: Sichere deine Daten regelmäßig auf ein externes Medium. Egal ob Platte, Cloud oder Stick. Die Bilder vom letzten Geburtstag oder der Schriftwechsel mit einer Behörde sind unendlich wichtig. Vielleicht machst du jetzt gleich ein Backup …

Was ist mit Windows 7? 👀

Unter Windows 7 funktioniert dieser Tipp natürlich auch. Falls du es noch nutzt, ist es an der Zeit sich Gedanken über einen Umstieg zu machen. Der Support läuft bald aus, deshalb plane das in Ruhe.

Dieser Beitrag wird in der Blogparade von Sara Menzel-Berger mitmachen.
https://technikelfe.com/du-bist-zu-blond-fuer-technik/?fbclid=IwAR32Sc3UCwDZ_FEeJLFnMahomwjoNmHN86Lz2j8lE986Ansuf-X0faRAcNg

 

Wie merke ich mir (Fach)Begriffe?

Wie merke ich mir (Fach)Begriffe?

Das kennt sicher jeder von uns, dass wir tot erklärt werden oder uns fragen, warum die Anderen nicht kapieren was wir sagen. Egal ob ihr erklärt, oder erklärt bekommt, benutzt Bilder um abstrakte Dinge verständlich zu machen. Ein kleines Beispiel dazu:

1. ROM, 2. HD, 3. RAM. Alles klar? Ne? Klar…

1. Read Only (Memory) =

Nur lesen. Gut und nun? Kennt doch jeder als CDs & Co. ROM gibt es auch im PC. Vergleicht es einfach mit einem Buch. Egal, was dieses Buch enthält, es lässt sich nicht mehr ändern, wenn es geschrieben ist. Der Inhalt ist endgültig. Das ist für jeden von uns verständlich, selbst wenn ihr es einem Kind erklärt.

2. Hard Disk (Festplatte) =

Lesen und schreiben. Trotzdem sehr abstrakt. Vergleicht die HD einfach mit einem Schrank. Alles, was ich brauche, ist in diesem Schrank. Für die Arbeit nehme ich Schüsseln, Schneidbrett, Messer usw. aus dem Schrank. So ist es, wenn ich ein Programm oder eine Datei öffne. Nach der Arbeit kommt alles (natürlich gespült) wieder in den Schrank. Aber wo ist alles während der Arbeit?

3. RAM (Arbeitsspeicher) =

Arbeitsplatte. Dort kann ich viel schneller arbeiten und je größer die Arbeitsplatte ist, desto mehr kann dort gemacht werden, ohne hin und her zu räumen. Es ist schon ein Unterschied, ob ich für eine Person oder für mehre Personen etwas mache. Ist die Arbeitsplatte zu klein, muss immer hin und her geräumt werden. Pizza Bringdienst ist mal außen vor, gell … Also ist mehr oder weniger Arbeitsspeicher nicht unbedingt egal. Je weniger davon da ist, desto mehr wird auf die Festplatte ausgelagert und muss von dort, bei Bedarf, wieder eingelesen werden. Das kostet Zeit und uns natürlich Nerven, weil „die Kiste“ so lahm ist. Natürlich spielen auch andere Faktoren im PC eine Rolle…

Dieses in Bildern denken oder erklären geht natürlich auch mit anderen Dingen. Ein TN sagte mir einmal, er könne sich den Namen Ringwald nicht merken. Dabei war es eine für ihn wichtige Person. Das Problem hat er mit einem Bild gelöst. Habt ihr eine Idee?

Bei ihm war es ein Wald mit einem Ring darum.

Mathe ist BÄ! Und was ist mit Excel?

Mathe ist BÄ! Und was ist mit Excel?

Viele sind sicher ganz bei der ersten Aussage. Wenn wir ehrlich sind, dann verdirbt einem auch oft ein ungeeigneter Lehrer den Spaß an einem Fach. Weder Mathe noch Excel sind das von Haus aus.

Wenn ich in einer Schulung Richtung Excel komme, dann habe ich oft mit den gleichen Vor- oder Urteilen zu tun. Nein, Excel kennt man zwar nicht oder kaum, ABER jemand der jemand kennt, der jemand kennt… usw. hat gesagt… Außerdem ist Mathe/Zahlen gar nicht meins und Wenn-Abfragen (was immer das ist) versteht eh keiner!

Da stehe ich dann, ich armes Mädchen oder Bübchen und mir graust es als Teilnehmer. 😢 Oder doch nicht?  Oder warum eigentlich? 😏 Ich muss immer lachen in dieser Situation. Das verwirrt dann meine „armen“ Teilnehmer wieder. Logisch. Mache ich mich etwa über sie lustig? Nein, sicher nicht. Ich tröste dann immer, dass man mit Excel wunderbare Diagramme machen, Listen erstellen kann und wir doch erst einmal schauen sollten, was denn möglich ist.

Ist Excel wirklich so schlimm?

Schritt für Schritt lernen sie dann dieses „fürchterliche“ Programm kennen und verstehen wie es eigentlich die Faulheit fördert. Halt, das darf ich nicht mehr sagen, das hat ein Teilnehmer verboten. Seither heißt es: Wie es effektives Arbeiten fördert.

Klar, Punkt vor Strich gilt nicht nur unter Excel in einer Formel, Dezimalzahl und wie es in Prozent aussieht/verwandelt wird und Dreisatz gehören dazu. Da ist oft etwas Nachhilfe nötig. Eigentlich ganz klar, wenn man damit seit der Schule nichts mehr zu tun hatte.

Wenn die Grundlagen verstanden sind und meine Drohung „wenn ich mit euch fertig bin, dann habt ihr das kapiert“, zur Wahrheit wird, ja, dann macht Mathe mit Excel plötzlich Freude. Um ein Diagramm zu formatieren darf es, zur Übung, gerne in einen bunten Papagei verwandelt werden.  Nicht unbedingt für die Praxis geeignet, dafür sitzt die Formatierung. Warum Kreisdiagramme nicht unbedingt funktionieren und welches Diagramm zu welchen Daten passt, das sind dann nebenher noch interessante Erfahrungen.
Und WENN-Abfragen? Sind gar nicht schlimm, sondern können richtig Spaß machen. Besonders wenn man sie dann im Serienbrief unter Word wieder trifft.

Fazit

Warum ich dir das erzähle? Weil es meist, wenn ich zusätzliche Stunden bekomme oder wir noch etwas Zeit haben, bei meiner Frage „was sollen wir jetzt machen?“ meist, bzw. fast immer heißt: „Excel“. Irgendetwas machen meine Teilnehmer und ich wohl falsch. Falls du Excel gar nicht magst, ist vermutlich etwas schief gelaufen. Jedenfalls meist. Ich habe auch Teilnehmer, die können mit Zahlen einfach nichts anfangen. Ebenso geht es  z. B. bei Word oder Powerpoint. Und mir mit Handarbeit. 😉

Und das lässt sich eigentlich auch auf das ganze Leben übertragen: Nicht weil jemand irgendwas behauptet, oft ohne Ahnung davon zu haben, ist es so. Erst mal selber schauen. Ich brauche gerade einige Videos für den Einstieg in Excel. Sobald da was steht, werde ich euch daran teilhaben lassen. Dann könnt ihr euch evtl. doch mit Mathe (bä) und Excel (auch bä, hat jemand gesagt) anfreunden.

Was ist eigentlich ein MOOC?

Was ist eigentlich ein MOOC?

Nein, nicht der Ton den eine Kuh von sich gibt. Ein MOOC ist ein „Massive Open Online Course“. Alles klar? Nein? Macht nichts. Ich erkläre es dir.

Erklärung was ein MOOC

Ein MOOC ist ganz einfach eine (meist) kostenlose Weiterbildung. Dadurch hat jeder die Möglichkeit sich weiter zu bilden, ohne dass es an den finanziellen Möglichkeiten scheitert. Man findet allerdings keine Kurse zur “Erziehung von Katzen” oder “wie stricke ich Socken”. MOOCs sind oft auf wirklich hohem (Hochschule) Niveau. Es wird auch an Einsteiger gedacht, keine Angst. Der Level steht normalerweise dabei. Es sind oft tausende von Teilnehmern dabei. Doch, wirklich tausende Teilnehmer. Alles was man für die Teilnahme braucht ist ein Browser, Internet und den Willen zu lernen. Und schon kann es losgehen…

Wie ist ein MOOC aufgebaut?

Die Lehrgänge bestehen meist aus Videos, Tests, oft Hausaufgaben, Forum, Lesematerial, manchmal (freiwilligen) Lerngruppen und oft abschließender Prüfung. Das Prüfungszertifikat ist nicht immer kostenlos. Es geht auch ohne Prüfung, dann gibt es, je nach Voraussetzung, oft eine Teilnahmebestätigung. Die Länge der Kurse variiert je nach Thema. Die Themen werden meist von Woche zu Woche frei geschaltet und müssen in einem bestimmten Zeitraum bearbeitet werden.

Eines ist sicher: Wer mitgemacht hat, geht anschließend weniger dumm ins Bett. 🙂

Ein weiterer Vorteil

Nach Ende des Kurses stehen die Materialien normalerweise weiterhin zu Verfügung. Jeder kann diese Kurse im Selbststudium und in seinem eigenen Tempo bearbeiten. Noch einmal nachlesen, wiederholen oder auffrischen ist ohne Probleme möglich. Hier wird wirklich viel fundiertes Wissen zur Verfügung gestellt und das, fast immer, auch noch kostenlos.

Quellen für MOOCs

Als Beispiel für den Bereich Informatik sei hier das Hasso-Plattner-Institut (https://open.hpi.de/) genannt. Dort habe ich auch schon öfter mitgemacht. Und hier gibt es auch andere Themen: https://www.opencourseworld.de/pages/catalogsearch.jsf;ilp_JSESSIONID=1FCB61A5A2FDF79F0B7FBEC0F5E5BA9B?catalogId=1700 Es gibt natürlich noch viel mehr Adressen, aber es reicht für einen kleinen Überblick. Schaut einfach mal dort vorbei.

Da ich in meinem Blog keine Spezialisten (für die gibt es genug Blogs) anspreche, sondern Menschen die einen Einblick möchten, kommt hier mein wichtigster Tipp: Bei weiterführendem Interesse wendet euch einfach an eine Suchmaschine eures Vertrauens.

Weiterbildung mit Selbstbewusstsein oder “Seit der Schule habe ich nichts mehr gelernt…”

Weiterbildung mit Selbstbewusstsein oder “Seit der Schule habe ich nichts mehr gelernt…”

“Seit der Schule habe ich nichts mehr gelernt…”

Das sagte tatsächlich ein  Teilnehmer zu mir. Ich bin schon über  … Jahre (setze ein beliebiges Alter ein) und dann kam obige Aussage. Da hatte jemand richtig Angst, dass er jetzt völlig überfordert würde. Traurig? Ja, das stimmt. Leider gibt es das öfter. Bist du auch so? Dann lese mal weiter.

Ich, dachte so für mich: „Ups? Da hat tatsächlich jemand in der Schule was gelernt. Sehr schön.“ Es kommt noch schlimmer: Der Teilnehmer hat den Führerschein, einen Beruf erlernt, kennt sich einigermaßen mit dem Rechner aus, und zu allem Überfluss hat er noch ein Handy vor sich liegen. Aber angeblich seit der Schule nichts mehr gelernt!

Die Reaktion als ich das aufgezählt habe, mit dem Hinweis, dass ich nicht weiß was sonst noch “nicht” gelernt wurde, war richtige Verlegenheit.

Die Reaktion

„Ja, schon, ABER jetzt ist es eine Schulung und ich bin nicht sicher, ob ich da mitkomme.“ Ihm war bewusst, dass jetzt etwas Neues kommt. Also ich finde so etwas schlimm, du auch? Merke dir bitte eines: In einer Schulung ist der Teilnehmer immer der Kunde und möchte etwas lernen. Der Trainer ist für den Kunden da, für dich. Nicht umgekehrt! Sollte das ein Trainer anders sehen, hat er den falschen Beruf! Egal ob in einem Webinar, Lerngruppe (online oder offline) oder in einer Präsenzschulung. Eines kann dir aber niemand abnehmen: Lernen (wollen) musst du selber.

Vorteil einer Schulung

Ich kann jetzt nur von mir, und wofür ich da bin, reden: Eine Schulung bedeutet doch, dass du es mit der Lernerei einfacher hast. Du musst dir nicht alles selbst zusammensuchen. Du kannst dich mit anderen Teilnehmer austauschen, den Trainer fragen und jeden Fehler, den du machen kannst, mache ihn in der Schulung. Es ist doch jemand da, der dich wieder aus dem Loch herausfischen kann und es dir (hoffentlich) erklärt, wie du da rein geraten bist.
Auch bei einem Online-Kurs sollte ein Ansprechpartner verfügbar sein. Das mag etwas mehr kosten, ist für dich sicher trotzdem günstiger, als wenn du stundenlang mit einem Fehler kämpfst …

Fazit:

Ich habe dann beim nächsten noch mal abgefragt, ob etwas an Wissen aus dem letzten Termin noch da war. Es ging wieder ziemlich schief für den Teilnehmer: Es war fast alles noch da. Natürlich merkt man sich nicht alles immer sofort, das geht nicht. Manches muss wiederholt werden. Trotzdem sollte der Fokus bei dir auf folgendem liegen: “Jea, ich habe das verstanden, ich kann jetzt mehr. Ich bin gut!” Sei stolz auf dich auch wenn alles gleich perfekt ist. Du weist jedenfalls mehr als vorher.

Was ich dir sagen möchte, ist nur eines: Niemand kann nichts mehr lernen, außer er ist irgendwie wirklich krank. Trau dich, mach etwas. Egal was. Die Lernerei ist erst vorbei wenn die letzte Minute kommt. Vielleicht lernt man dort auch das Meiste …

Schreibe mir doch bitte in die Kommentare, wie du das siehst oder wie deine Erfahrungen sind.

P. S. In einer meiner Gruppen habe ich jetzt einen Excel und einen PowerPoint Freak. Auch das kann ein Ergebnis sein.

Kleiner Einblick in CC-Lizenzen, auch Creative Commons genannt

Kleiner Einblick in CC-Lizenzen, auch Creative Commons genannt

Veröffentlichungen unter CC-Lizenzen können völlig frei verwendet werden. Von wegen völlig frei! Es gibt etliche Möglichkeiten der Einschränkung. Einige Lizenzen lassen (fast) jede Nutzung zu. Meine zwei Favoriten und zwei, bei denen du aufpassen musst, stelle ich dir hier vor. Die Logos können im Aussehen auch von den hier abgebildeten abweichen.

Alles erlaubt

Mein absoluter Liebling ist diese Lizenz. Sie bedeutet, dass der Urheber auf alle Rechte verzichtet und ich mit dem Bild oder sonstigem Material machen kann, was ich möchte. Es ist sogar ohne Probleme eine Nutzung in gewerblichen Projekten möglich.
Diese Lizenz gibt es Deutschland offiziell nicht, da man hier seine Urheberschaft nicht loswerden kann. So will es das Gesetz. Da ich gerne vorsichtig bin, schreibe ich auf solche Bilder immer den Namen der Seite, bzw. gebe unter einem Video oder Song die Quelle an.

Namensnennung

Mein zweiter Liebling und (meist) einfach zu verwenden. Hier muss nur der Name des Urhebers, evtl. mit einem Zusatz, angegeben werden. In welcher Form wird für gewöhnlich genau beschrieben. Ansonsten gilt das Gleiche wie bei CC 0.
Auf YouTube gibt es diese Lizenz auch. Sie nennt sich dort “Creative Commons-Lizenz mit Quellenangabe (Wiederverwendung erlaubt)” Wie ihr ein Video damit einstellen könnt, zeige ich dir hier:

Da ich keine Lust auf Ärger habe (danke an die Abmahnanwälte) gibt es hier nur den Link. Falls du das Video aufrufst, werden Daten an YouTube übertragen …

https://www.youtube.com/watch?v=YOmK_d2L4Zo

Nicht kommerziell

Es handelt sich hier um eine Lizenz, die nicht kommerziell genutzt werden darf. Hier solltest du sehr vorsichtig sein. Im Moment ist alles gut, es wird kein Geld mit Blog, YouTube, Website oder sonstigem verdient. Dann kommt irgendwo Geld her, sei es durch Werbung oder Verkauf eines Produktes, das Material mit dieser Lizenz enthält. Schon hast du ein Problem, denn das ist nicht erlaubt.

Darf nicht verändert werden

 Hier handelt es sich um eine Lizenz die kommerziell genutzt werden darf. Soweit, so gut. Falls alles passt wie es ist, dann ist diese Lizenz problemlos und du hast hoffentlich viel Freude damit…
Allerdings darf das Material in keiner Art verändert werden. Das heißt, dass du z. B. ein Bild nicht einmal verkleinern, vergrößern oder zuschneiden dürft. Also genau überlegen ob wirklich alles passt wie es ist…

Natürlich ist das hier nur ein kleiner Einblick. Mischungen aus den verschiedenen Lizenzen sind auch recht häufig zu finden. Dann solltest du noch mehr aufpassen.

Wenn du mehr wissen möchtetst, oder selber unter CC-Lizenzen veröffentlicht möchtetst, schau mal hier:

Die original Seite auf Englisch https://creativecommons.org/

Eine gute deutsche Variante: http://www.cc-your-edu.de/die-cc-idee/die-cc-lizenzen/

Etwas weiter unten auf der Seite bietet auch Wikipedia eine schöne Übersicht: https://de.wikipedia.org/wiki/Creative_Commons

 

42 und ein Handtuch geht verloren oder der Browser spinnt

42 und ein Handtuch geht verloren oder der Browser spinnt

Wer „Hitchhiker’s Guide through the universe“ kennt mag hier schmunzeln. Wer es nicht kennt hat noch eine Chance: „Per Anhalter durch die Galaxis“ von Douglas Adams.

 

Wem das auch nichts sagt, kann gerne mal die „fünf Teile der vierbändigen Trilogie“ lesen. Ist allerdings auch egal, wenn ihr das nicht wollt. Schräger Humor wird nämlich gefordert. Hier geht um eine andere Sache. Ich fand die Überschrift gut. Obwohl es eigentlich schon irgendwie so ist.

Inzwischen treibt die Sache noch ganz andere Blüten: Von einem Update zum anderen funktionieren Seiten, Einstellungen, Videos usw. plötzlich oder auch nicht mehr. Langsam bekomme ich echt die Krise und nein, das ist nicht (nur) bei mir so. Ich bekomme dauernd Rückmeldungen, dass etwas nicht mehr sauber, bis gar nicht funktioniert.

Beispiel: Ein mit einer App aufgenommenes Video verlangt Flash. Allerdings nur in einem Browser: Vivaldi. Drei andere Browser laufen sauber. Mein Liebling Firefox bockt wie ein Wildpferd. Chrome, als Ausweich, kommt wohl manchmal in die Wechseljahre. Dann muss ich gar Edge benutzen.

Rufe nur ich so „komische“ Seiten auf? Fachseiten, Facebook, Lernprogramme, Online-Learning u. ä.

Mein Fazit: Mit einem Browser kommt man einfach nicht mehr aus. Das müssen sogar meine unbedarften Teilnehmer in Präsenz akzeptieren. Um das Lernprogramm sauber zu nutzen kommt öfter ein anderer Browser zum Einsatz. Muss. Leider.

Ich warte mit Sehnsucht auf die neue Version meines Lieblings Firefox. Er wird im Moment völlig überarbeitet. Nein, ich mag nicht ohne Handtuch unterwegs sein und halte es fest. Auch wenn es im Moment etwas „zerzutzelt“ ist.

Haltet durch, es kann nur besser werden. Jedenfalls solange ihr die 42 und das Handtuch kennt… Hoffentlich…

Vor die Kamera? Nie! Oder doch?

Vor die Kamera? Nie! Oder doch?

Habt ihr das Problem auch? Fotografiert werden ist nicht euer Ding und gar vor eine Videokamera zu treten geht gar nicht.

Klar, auf YouTube sind „komische Typen“ unterwegs. Auf Facebook auch, von Snapchat und Instagram gar nicht zu sprechen. Wie die aussehen mit ihren Falten, glänzender Haut und die Frisur sitzt auch nicht. Unmöglich geschminkt sind „die da“ auch. Es wird gesungen und erzählt wobei es klingt wie eine Elster. Und wer einmal seine Stimme extern gehört hat, sagt meist nur: „Hä, das bin doch nicht ich. Es klingt schrecklich.“

Nun, die Realität kommt in den „neuen“ Medien an. Was denkt man, wenn man jemanden zum ersten Mal sieht? Genau, die Dinge aus dem oberen Absatz. Oft unbewusst und merkt dann im Kontakt, dass ein dicker Bauch, eine schiefe Augenbraue, eine andere Hautfarbe, ein Akzent usw. eigentlich gar nicht wichtig ist.

Das Leben hat sich irgendwo geändert. Es werden nicht mehr dicke Bücher gelesen und ein Comic ist nicht der Untergang des Abendlandes. Bilder und Videos sind immer mehr vertreten. Mir haben schon Teilnehmer in Schulungen gesagt, dass sie eine Anleitung in Videos besser verstehen als eine gedruckte Anleitung. Also mache ich auch Videos.

Fazit dieses Eintrags: Jeder ist richtig so wie er ist. Lacht, schimpft, erzählt und zeigt euch einfach. Damit meine ich nicht, dass ihr euch im Internet zeigen sollt oder müsst. Im täglichen Leben sind die Kameras auch schon längst angekommen. Lebt einfach in dieser Zeit. Ihr seid ihr und damit ist alles gut.

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